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Die Verkehrsmedizin ist ein Teilgebiet der Rechtsmedizin. Eine Hauptaufgabe der Verkehrsmedizin ist es den Straßenverkehr sicherer zu machen. Ist die Verkehrssicherheit besser, können Unfälle vermieden werden. Im Klartext heisst das, dass die Verkehrsmediziner die Fahrtüchtigkeit und Fahreignung beurteilen.

Verkehrsmediziner kommen bei Unfällen zum Einsatz, wenn sie beurteilen müssen, ob ein Unfallverursacher im Moment des Unfalls dazu geeignet war, das Fahrzeug zu führen. Gründe für eine Nichteignung sind u.a. Alkohol- oder Drogenkonsum. Doch sie untersuchen auch, welche Auswirkungen Übermüdung, die zum Sekundenschlaf und zu mangelnder Konzentration führen kann, hat. Auch charakterlichen Eigenschaften der Fahrzeugführer geht die Verkehrsmedizin auf den Grund. Mit dem immer größeren technischen Ausstattungen der Autos analysiert man seit Neuestem auch, welche Auswirkungen Navigationsgeräte und Telefone im Auto auf das Fahrverhalten haben können.

Auch die Fahreignung im Alter ist ein Thema bei Verkehrsmedizinern. Als Fahreignung bezeichnet man alle Eigenschaften die man benötigt, um ein Fahrzeug sicher führen zu können. Diese Eignung kann sich gerade mit dem Alter verändern. Daher sollte man dieser auch kritisch eine Selbstbeachtung schenken und sich selbst überprüfen. Auf Grund einer Erkrankung, wie Demenz im Alter oder einer Zuckererkrankung kann die Fahreignung in Frage gestellt werden und auch entzogen werden. Hierzu sind Verkehrsmediziner da.